BERLINER JUNGS
HERZBLUT
Berliner Jungs
(Demons run amok)
„Lauter schreien“ hilft und so lenkt der Opener auch gleich in die richtige Richtung. Was schon auf dem Debütalbum „Eigene Helden“ anklang, wird hier konsequent fortgesetzt: Punk Rock wie er nur aus Berlin kommen kann – klar, unverschnörkelt und immer knallhart auf die Fresse. Auch wenn an manchen Stellen die Melodiebögen etwas glatt sind, so macht das jetzt einen eigenen Stil aus, der beim Debüt noch nicht klar erkennbar war. Zugegeben, sie haben sich etwas kommerziell entwickelt, klingen manchmal ein wenig wie BRDigung, vor allem auch der Gesang von Benny, aber das passt alles zusammen und somit ist es für mich ehrlich und geil. Höhepunkt ist natürlich die Liebeserklärung an alles was aus Berlin kommt, vor allem die Berliner Mädels und eben „Berliner Jungs“. Verfilmt aus dem Core Tex-Laden kommend, über Kreuzbergs Straßen und in die Stammkneipe „Trinkteufel“ gehend, mehr Berlin geht nicht. 13 Songs, beste Laune Punk und eine Band von der wir noch einiges erwarten können.

