BUGS BUNNY ALTERT NICHT
SPACE JAM 2-A NEW LEGACY
(Warner Bros)
Kinostart: 15. Juli 2021
Weil einer der Söhne des Basketballsuperstars LeBron James (LeBron James), Dom (Cedric Joe),sich mit dem Sport seines Vaters nicht so richtig identifizieren kann und stattdessen lieber Computerprogramme schreibt, wird eines Tages die KI „G. Rhythm (Don Cheadle)“ auf ihn und seinen Vater aufmerksam. Kurzerhand entführt die KI LeBron und seinen Sohn in die Weiten des Internets und will die beiden nur dann wieder freilassen, wenn die beiden gegen das mächtige Basketball team von „G.Rhythm“ gewinnen. Zum Glück sind mit den „Looney Tunes“, Bugs und Lola Bunny, Duffy Duck, Elmer Fudd, Daffy Duck, TAZ usw. schon Helfer im Anmarsch die den Basketballstar und seinem Sohn helfend beiseite stehen um die beiden zu befreien.
Klingt irgendwie bekannt? Ist es auch! Wir „älteren Semester“ werden uns an das Original „Space Jam“ von 1996 erinnern, damals wurde der damalige Superstar Micheal Jordan von Aliens entführt und musste nicht nur sich sondern mit Hilfe der „Looney Tunes“ die Erde retten.
Nach 25 Jahren hat Warner Brothers es endlich geschafft, den schon 1997 geplanten zweiten Teil herauszubringen. Nachdem der Hauptdarsteller (Micheal Jordan) damals abgesprungen war und kuriose Spin Offs mit Tiger Woods (Golf) oder Tony Hawk (Skateboard) geplant wurden, hat es nun endlich geklappt ein Sequel zu produzieren
Waren es vor 25 Jahren noch „gezeichnete“ Comic-Charaktere, die mit realen Schauspielern agierten, wie schon bei Roger Rabbit, wurde es heute natürlich „State of the Art“ am Computer programmiert. Eigentlich verblüffend, anzusehen, aber leider reicht dieses „Update“ nicht um 115 Minuten konstante Spannung und animierte „WOW-Effekte“ zu erzeugen. Für die Leute, die diese Computeranimation ihrer Helden, für mich leider nicht, mögen ist dieser Film trotz einiger Längen doch sehenswert. Auch wenn ich keine Berührungsängste mit neuer Technik habe, sind mir bei meinen „Leib und Magen-Cartoons“ doch die Umsetzung wie beim ersten „Space Jam“ doch visuell angenehmer. Auf die große Leinwand gehört dieser Film allemal und ist ein Spaß für Jung und Alt!
jens oliver marcks

