DA IST ER WIEDER
SPONGBOB SCHWAMMKOPF (Sony Pictures)
Mit zahlreichen Fans und Prominenten feierte SPONGEBOB SCHWAMMKOPF: PIRATEN AHOI! am 13. Dezember große Deutschlandpremiere in der Kulturbrauerei in Berlin.
Auf dem gelben Teppich sorgten Santiago Ziesmer, der dem beliebten Schwamm seit Jahrzehnten seine ikonische Stimme schenkt und auch schon zu Gast bei uns in der Redaktion war, sowie YouTube Star & PAULBERGER Gründer iCrimax, für ausgelassene Stimmung bei den Fans, die sich über jede Menge Autogramme und Fotos freuen durften.

Moderator Malte Arkona begrüßte die über 750 großen und kleinen Premierengäste, die in drei Sälen gespannt das bisher größte Abenteuer der Bikini Bottom Bewohner verfolgten und im Anschluss begeisterte fünf Seesterne vergaben.
Und morgen startet der Film nun im Kino, wozu wir 2×2 Freikarten bereithalten. Es handelt sich um Digitaltickets, das bedeutet, wer bis 10:00Uhr morgen früh teilnimmt, der bekommt eine Stunde später seine Tickets zugeschickt und kann gleich ins Kino gehen. Also einfach eine mail mit „Spongebob“ bis 22. Dezember 10:00Uhr an: verlosung@cuteanddangerous.de
Und was erwartet Euch?
SPONGEBOB SCHWAMMKOPF: PIRATEN AHOI!
VERLEIH: SONY GERMANY
KINOSTART: 25. DEZEMBER 2025
SpongeBob (gesprochen von Santiago Ziesmer) wollte schon immer ein Riese sein. Für ihn bedeutet das, endlich 36 Muscheln groß zu sein. Groß genug, um in „Captain Booty Beards Vergnügungspark“ Achterbahn zu fahren. Sein treuer, etwas begriffsstutziger bester Freund Patrick (gesprochen von Fritz Rott) freut sich über seinen Größenzuwachs. Doch nachdem er einen Rückzieher macht, lässt sich SpongeBob von den Abenteuergeschichten seines knallharten Restaurantbesitzer-Chefs Mr. Krabs (Axel Lutter) inspirieren, der ihm von seinen Erlebnissen als heldenhafter Seeräuber auf dem verfluchten Piratenschiff Flying Dutchman unter dem gleichnamigen Piraten (Axel Lutter) erzählt und der ihm voller Stolz ein Zertifikat verliehen hat, der ihn als „HARTEN KERL“ ausweist.
SpongeBob glaubt, er könne allen beweisen, dass auch er ein großer Kerl ist, indem er sich dasselbe Zertifikat wie das von Mr. Krabs verdient. Darauf enthalten ist eine lange Liste von Eigenschaften aufgelistet, die er besitzen muss, wie Tapferkeit, Mut, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen. Er bläst in das „Verfluchte Pfeifenhorn des Flying Dutchman“ und beschwört so den grün leuchtenden Geist des furchterregenden Fliegenden Holländers und seiner besten Freundin Barb (Katharina Thalbach) herauf. Doch unser schwammiger, Seifenblasen blasender Held weiß einiges nicht. Das Wichtigste: Sein neuer Kapitän braucht dringend eine reine, unschuldige Seele, um ihn von einem Fluch zu erlösen, und wird alles tun, um SpongeBobs Vertrauen und Gutmütigkeit auszunutzen.
Während SpongeBob und Patrick nun in die Unterwelt gleiten, nahen Mr. Krabs, Thaddäus und der treue Gary den beiden zu Hilfe! Können sie SpongeBob und Patrick retten?
Das „SpongeBob“-Imperium ist einfach nicht zu stoppen. Sechsundzwanzig Jahre nach seinem Fernsehdebüt, über zwei Jahrzehnte nach seinem ersten Kinofilm und einem Musical steht SpongeBob mit seinem vierten Kinofilm „SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi“ weiterhin im Rampenlicht. das Ergebnis ist genau das, was die Fans erwarten. Ein herrlich alberner, visuell explosiver und zuckersüßer Film, der keine Sekunde langweilig ist. Er ist witzig, liebenswert und ein bisschen nostalgisch.
Diesmal führt Regisseur Derek Drymon („Hotel Transsilvanien 4 (2022)“), zusammen mit seinen Autoren Pam Brady, Matt Lieberman und Marc Ceccarelli, unseren gelben Schwammigen Freund in ein turbulentes Abenteuer für Jung und Alt.
Der Film sorgt definitiv für Lacher. Die Gags fliegen nur so dahin, und viele zünden, wobei sie zwischen Slapstick-Humor und Anspielungen für langjährige Fans hin und her pendeln. Es ist pure, alberne Energie und Nostalgie. SpongeBob Schwammkopfs unerschütterlicher Optimismus und Patricks liebenswerte Dummheit sind so witzig wie eh und je. Klar, manchmal geht es etwas chaotisch zu, aber genau das macht den Charme aus. Wenn der Film seine Absurdität voll auslebt, muss man einfach mitlachen.
Allerdings fehlt dem Film etwas am abgedrehtem Wahnsinn der Serie und seiner Vorgänger-Filme. Er scheint sich davor zu scheuen, so völlig durchzudrehen. Der Einsatz verschiedener Medien zur Handlungserzählung, die Kombination von CG-Animation und handgezeichneten Elementen (in den Rückblenden), sorgt zwar für etwas visuelles Interesse, aber die Geschichte wird in halsbrecherischem Tempo erzählt.
Die Szenerie ist unterhaltsam, bietet aber weder mit den Skelett-Gegnern der Unterwelt noch mit dem actionreichen Finale viele Überraschungen. Die Montage von SpongeBob und dem Fliegenden Holländer, die sich als alberne Typen entpuppen, ist zwar niedlich, aber es fehlt ihr der gewisse Kick.
Lieblings-Nebenfiguren wie Thaddäus, Sandy, Plankton, Pearl und Gary tauchen zwar kurz auf, werden aber eher in den Hintergrund gedrängt, damit sich die Handlung ganz auf dieses maritime Abenteuer konzentrieren kann. Fans, die sich das gesamte Ensemble von Bikini Bottom wünschen, könnten daher etwas enttäuscht sein.
Die Botschaft des Films, dass man sich innerlich nicht verändern muss, sondern ein liebenswerter Tollpatsch bleiben kann, der seine Freunde nie im Stich lässt, um eine Heldenreise zu vollenden, ist für Kinder im Publikum eine tolle Sache. Es ist auch gut für sie, etwas über Menschen in der Welt, oder in diesem Fall in der Unterwelt, zu lernen, die egoistisch versuchen, ihre Naivität und ihren guten Willen auszunutzen. Diese Erfahrungen hinterlassen tatsächlich den größten und nachhaltigsten Eindruck. Insgesamt bietet der Film gute Unterhaltung, kann aber, wie schon erwähnt, nicht mit den anderen Kinofilmen mithalten.
Trotz seiner Schwächen vermittelt der Film ein wohliges Gefühl der Geborgenheit, wenn man in diese Welt zurückkehrt. Es ist wie das Gefühl, nach Jahren wieder warmen Sand am vertrauten Strand zu betreten. Der Humor ist ungebrochen. Der Charme ist ungebrochen. Der legendäre Titelsong erfüllt nach wie vor seinen Zweck perfekt. Bikini Bottom ist immer noch einen Besuch wert, auch wenn diese Reise eher im Kreis „schwimmt“, als neue Wege zu beschreiten.
Wer also unter zwölf ist oder sich im Herzen noch ein Kind bewahrt hat, wird von diesem Film begeistert sein. Ältere Kinder, Teenager und Erwachsene, die den tiefgründigeren Humor und die vielschichtige Geschichte der ersten SpongeBob-Filme schätzten, sehnen sich hingegen vielleicht nach etwas mehr Innovationen, Abgedrehtheiten und Überraschungen!?
Jens oliver marcks

