DIE SCHATTENGALAXIS
5 FRAGEN AN DANIEL ISBERNER
TG: Bitte erzähle unseren Lesern etwas zu Deinem Schattengalaxis Universum.
Die Schattengalaxis ist ein Universum, in dem die Menschen aufgebrochen sind, neue Planeten zu kolonisieren und die Galaxis zu erkunden. Über lange Zeit treffen sie dabei auf niemanden (so zumindest die offizielle Geschichte), während die Erde selbst immer weiter den Bach runter geht.
Daraufhin wird versucht, die Erde mittels Terraforming wieder bewohnbar zu machen. Das Experiment scheitert grandios. Die Verbindung zur Erde reißt ab, mit der Zeit werden mehr und mehr Kolonien vom sogenannten „Schatten“ verschlungen, bis nur noch eine Kolonie übrig ist.
Von diesem Punkt aus startet die Geschichte. Natürlich gibt es doch Aliens und die Menschheit hat mit ihrem Experiment zum Terraforming eine der größten Bedrohungen befreit, die unsere Galaxis je gesehen hatte, bevor sie vor tausenden von Jahren in eine interdimensionale Spalte verbannt wurde.
Wie es so schön heißt: Wo ein Trog ist, da kommen Schweine. So auch hier. Hat man eine Alienspezies gefunden, kommen mehr. Neue und alte Feinde lassen Kriege und Feindschaften wieder aufleben und die Menschheit ist plötzlich mittendrin. Was wie ein normales Science Fiction Setting wirkt, wird mit einer gesunden Mischung Cyberpunk und Dystopie gemischt, um neue und alte Ideen zu vermengen und dabei Spannung zu bieten und vielleicht auch den einen oder anderen ScienceFiction Veteranen zu überraschen.
TG: Hattest Du gedacht, dass sich Deine „Schattengalaxis“ bereits 2020 über die Erde hermacht?
Nein, aber eine globale Pandemie, größer und größer werdende Ökologische Probleme, politische Unruhen in eigentlich stabilen Demokratien … es wirkt wie die Vorgeschichte zur Schattengalaxis. Hoffen wir mal, dass der nächste Schritt nicht auch ein globaler Krieg ist und wir die Ende dann in eine tote und verkohlte Kugel verwandeln mit einer riesigen Alienarmee, die im Orbit auftaucht und über uns herfällt. Können wir nicht mal positive Szenarien aus Science Fiction Romanen und Filmen wahr werden lassen?
TG: Bitte erzähle etwas zu Deinen kleinen grünen Monstern?
Kleine Grüne Monster – Die Poolparty ist ein Kinderbuch, das ich vor fast 8 Jahren geschrieben habe. Eigentlich mehr als kleinen Gag, ohne damals wirklich eine Möglichkeit zur Veröffentlichung zu sehen. Kleine Grüne Monster leben in unseren Kleiderschränken, essen unsere Socken und bleiben eigentlich unbemerkt (außer, dass unsere Socken ständig weg sind). Unser Kleines Grünes Monster hat sich dem Erzähler des Buchs aber vorgestellt, denn eines Nachts war das Klopapier alle — Frechheit. Der Humor ist schräg und kommt (so bei meinen Probelesern und Hörern [ja, ich habe das Buch schon vor Jahren immer mal wieder auf Bühnen vorgetragen]) in allen möglichen Altersklassen gut an. Gezielt ausgelegt ist es auf Kinder von 3 bis in die Grundschule rein, da es sich zum Vorlesen und selber Lesen eignet.
TG: Würdest Du Dich immer noch als „Nerd“ bezeichnen und wenn ja, warum?
Während ich die Antworten auf diese Fragen schreibe, sitze ich hier mit einem Batman-T-Shirt, starre auf diverse Battletech-Grundboxen und unbemalte Minis, links von mir sind über 200 Star Wars Romane und noch viel mehr.
TG: Was können Deine Erwachsenen Leser als nächstes erwarten?
Momentan viel Battletech. Die letzten Monate haben, dank eines millionenschweren Kickstarters von Catalyst Game Labs, zu vielen Battletech-Aufträgen bei mir geführt. Da kommt dieses Jahr noch was. Was genau, darf ich aber nicht sagen. Theoretisch arbeite ich auch immer noch am nächsten Schattengalaxis-Roman und habe noch einige andere Projekte auf Halde liegen, aber mit zwei kleinen Kindern und einer Pandemie, die dazu führt, dass die Kinder viel zu Hause sind, statt im Kindergarten, ist es nicht immer leicht, Zeit zum Schreiben zu finden. Das noch kombiniert mit Battletech-Aufträgen, die Deadlines und daher Priorität haben … Ich würde meine eigenen Sachen daher eher in 2022 sehen und nicht in diesem Jahr.
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