ES IST WIEDER DA
CONJURING 3: Im Bann des Teufels
(Warner Brothers)
Kinostart: 1. Juli 2021
Während eines Exorzismus eines von einem Dämonen besessen Kindes, (Julian Hilliard) durch die beiden Dämonologen Ed Warren (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) entgeht dem Pärchen, dass der Dämon von einem anwesenden Freund der Familie des Besessenen Kindes, Besitz ergreift.
Als Monate später der nun Besessene Arne Cheyenne Johnson (Ruairi O’Connor) ein Mord begeht und vor Gericht gestellt wird und die Todesstrafe erwartet, kämpfen die beiden Dämonologen darum, zu beweisen, dass nicht der eigentliche Täter Arne Cheyenne-Johnson (Ruairi O’Connor) Schuld ist, sondern dass er die Tat aus seiner „satanischen Besessenheit heraus verübt hat. In einem Wettlauf mit der Zeit führt es die „Dämonen-Jäger“ Ed und Lorraine Warren durch die ganzen USA, denn es scheint nicht nur dieser Mord auf das Konto des Dämonen zu gehen.
Rund um das real existierende Dämonologen Paar Ed und Lorraine Warren, wieder verkörpert von Patrick Wilson und Vera Farmiga, ist „Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ nun mittlerweile der siebente Film des „Conjouring-Universe“, der mit Spin-Offs wie Annabelle 1-3, „Lloronas Fluch“ nicht nur das Genre des „Hounted House-Movies“, dank des „Saw“-Schöpfers, dem Regisseur und Drehbuchscheiber James Wan, wiederbelebt hat, nein er hat auch damit den Grundstein zu einem einzigartigen „Horror Franchise“ gelegt der eine große Fangemeinde mit ebensolch großer Erwartungen hat.
Wie auch in den anderen Filmen dieser Reihe des Dämonologen-Pärchens, handelt es sich um deren „wahre und dokumentierte“ Fälle.
Nach dem von ihm eher mittelmäßigen „Conjuring 2“, hat James Wan diesmal den Regiestuhl Michael Chaves, der mit „Lloronas Fluch“ schon im „Conjuring-Universe“ einen ersten Eindruck hinterlassen konnte, überlassen und sich auf das produzieren des Film beschränkt.
Was Micheal Chaves hier abliefert ist mal wieder ein gelungener Horrorstreifen, der sich nicht nur auf das exorzieren von Dämonen beschränkt sondern einen Grusel produziert, der schauerlich und sprichwörtlich unter die Haut geht.
Einzig die anderen Protagonisten, wie z.B. Julian Hilliard (David Glatzel), Charlene Amoia (Judy Glatzel) und Ruairi O’Connor (Arne Cheyenne Johnson) werden etwas zu oberflächlich in Szene gesetzt und berühren den Zuschauer nicht emotional und lassen ihn nicht mitfiebern.
Michael Chaves, wie auch schon bei „Lloronas Fluch“ auf den „Leib-und Magenkomponist“ Joseph Bishara zurück, der mit seiner Musik wieder eine „haarsträubende“ Atmosphäre kreiert.
Wieder ein „MUST SEE“ aus der „Conjuring-Universe-Schmiede! Toller Horror der Spaß macht und bestens unterhält.
jens oliver marcks

