NACHWAHL
LIEBESERKLÄRUNG AN EINE PARTEI, DIE ES NICHT GIBT
Hanno Burmester/Clemens Holtmann
(Quadriga)
Die Wahlen stehen vor der Tür und eine Partei zum Verlieben gibt es … nicht. Gab es auch noch nie, denn hinter jeder Partei stehen Menschen, die sich nur ihrem eigenen Profit verpflichtet sehen. Also nicht zum Liebhaben, eher im Gegenteil. Wenn man es einfach sagt, dann würden alle, so sie in einer Firma arbeiten würden, schlicht entlassen. Keiner macht den Job, wofür er bezahlt wird. Burmester und Holtmann machen sich die Mühe zu analysieren, nach Managementregularien aufzuarbeiten, aber am Ende bleibt … es gibt die Partei nicht, die man lieb haben kann. Wenn auch alles nett geschrieben ist, es ist alles Fiktion. Auch nach 117 Seiten bleibt das Fazit, die skizzierte Partei gibt es nur in den Köpfen und entsprechend dem Parteiengesetz wird es auch so bleiben.

