STARKER NACHFOLGER
RAGE
Resurrection day
(Steamhammer)
Die Freude der Fans war riesengroß, als Rage-Frontmann Peavy Wagner im Sommer 2020 die neue Besetzung seiner Band mit gleich zwei Gitarristen vorstellte und damit die Rückkehr zur personellen Konstellation von Klassikern wie Black In Mind oder End Of All Days bekanntgab. Nach dem Ausstieg von Marcos Rodriguez im zurückliegenden Jahr konnten zunächst Stefan Weber (Ex-Axxis) und nur wenige Wochen später auch Jean Bormann (Angel Inc, Rage & Ruins) verpflichtet werden. Vierter im Bunde ist Schlagzeuger Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos, der schon seit 2015 zu Rage gehört. Damit war alles im Lot und die erste Hörprobe „The price of war 2.0“ setzte ganz klar ein Zeichen: RAGE sind unverwüstlich und in ihrer absoluten Bestform. Entsprechend stand der Spannungspegel am Limit als das neue Album fertig war. „Memento vitae“, ein Intro welches von HANS ZIMMER stammen könnte lässt die Spannung überkochen und ich kann es mir schon hervorragend als Intro zum Live Konzert vorstellen. Dann knallt der Titeltrack und RAGE sind wieder da, besser, kraftvoller und „moderner“ als früher. Ja ich habe „moderner“ gesagt, denn auch wenn alles noch nach RAGE klingt, so ist der Sound kompakter und hat viele Effekte zu bieten, die RAGE in eine post moderne Metallandschaft spülen dürften. Besonders zu hören ist dieses Klangschema bei „Monetary gods“ und „Black room“. Wie auch immer man die Songs einordnen will, es ist eine Granate und zum Tanzen gibt es dann noch „Traveling through time“, ein Song der auch von RUNNING WILD stammen könnte. Yeah!

