UNENDLICHKEIT GREIFEN
ÜBER DIE UNENDLICHKEIT
(Good movies)
Roy Andersson ist schon ein begnadeter Regisseur. Vor allem schafft er es immer wieder Filmtitel zu wählen, die so klingen, als wolle er einen beabsichtigt in die Irre locken. Mein Lieblingsfilm ist immer noch „Eine taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“. Nicht minder mit dem neuen Film, denn wer kann schon die Unendlichkeit greifen? In dem neuen Film nimmt uns Roy Andersson, als eine unverzagte Erzählerin an die Hand und lässt uns traumgleich umherschweifen. Scheinbar nichtige Augenblicke verdichten sich zu intensiven Zeit-Bildern und stehen auf Augenhöhe mit historischen Ereignissen. Schwer den Film in Worte zu fassen, es ist eher eine Hommage an das leben, mit all seinen Höhen und Tiefen. Beeindruckend verfilmt und immer wieder voller Überraschungen. Sehen!

